Veranstaltungen im Zehnthof Sinzig
in den Jahren 2005 und 2006


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Nachlese 2006:


Tag des offenen Denkmals, 10. September 2006
Motto 2006: Rasen, Rosen & Rabatten - Historische Gärten und Parks

Die beiden Führungen von Dieter Schewe mit Erläuterung des gartenarchitektionischen Aufbaus durch Orangerie, Park und Garten waren gut besucht

Tag des offenen Denkmals 2006

Parkanlage des Zehnthofs
1864 vom preuß. Generalgartendirektor Peter Josef Lenné angelegt, klassizist. Gartenanlage mit Doppelpergola, Lauben, Halbtürmen u. Marley-Garten, 1986 wiederhergestellt, 1860-64 errichtete Friedrich August Stüler, Nachfolger Schinkels, die Orangerie, Vorbild ist Orangerie in Sanssouci


Mozart und seine Zeitgenossen am 25. Juni 2006

Konzert des Orchesters des Kreises Ahrweiler e.V.
mit seinen Solisten
Hans Lothar Friedrich, Violine, und Norbert Nikelowski, Klarinette
unter der Leitung von Susanne Harig

Mit Werken von
C. Stamitz, L. Mozart, W.A. Mozart, A. Salieri, J. Haydn, C. Dittersdorf, L. v. Beethoven

Das Konzert war (trotz Fußballs) sehr gut besucht, der "Kampf" mit den Kirchenglocken konnte vermieden werden, aber in der Pause gab's eine Flucht vor dem Gewitter in den Saal...

Orchester-Info (txt)



Aus dem Rosengarten des Zehnthofs ...

Die Dame der Rose im Rosengarten des Zehnthofs

Wollte sich die Bad Neuenahrer 'Dame der Rose' der Saison 2006/2007 im Rosengarten des Sinziger Zehnthofs kundig machen? Wollte Sie darauf hinweisen, dass der Bad Neuenahrer Kurgarten genauso wie der Zehnthofgarten nebst Parkanlage und Weinbergen von Peter Josef Lenné geplant wurde? Wir wissen es nicht, haben aber mit viel List und Tücke ein Foto von Ihrem Besuch machen können - schon vor der offiziellen Vorstellung ...
Damen der Rose in Bad Neuenahr



Sinzig Open (21.05.06): Mehr als 100 Personen bei Führungen in der Orangerie


04.01.06: Die offiziellen Fotos des Karnevals-Prinzenpaar 2006 wurden im Garten und in der Eingangshalle "geschossen"

Das Prinzenpaar 2006 im Zehnthof Das Prinzenpaar 2006 im Zehnthof Nach einigen Fotos trotz kalten Winterwetters in Hof und Garten konnten sich Prinzenpaar und Hofstaat anschließend in der Eingangshalle wieder etwas aufwärmen und weitere Fotos schiessen




Nachlese 2005



Weinbau und Weingewinnung an der Ahr und seine Entwicklung 643 bis 1257 - Vortrag am 20. 10. 2005

Siehe auch Informationen auf der Zehnthofseite



Nachmittagskonzert mit Britta Bauer, Querflöte, und Jenny Barz am Flügel - 16. 9. 2005

Presse (Auswahl):
Sinzig im Blickpunkt 40/2005


Sommerliches Konzert des Orchesters des Kreises Ahrweiler e.V. am 10. Juli 2005

Orchester, Solistin Britta Bauer und Publikum

Nicht nur die Musiker waren zahlreich sondern auch die Zuschauer - und sie hatten gutes Wetter mitgebracht.

Aus Werken von:
Georg Friedrich Händel Concerto grosso D-Dur op. 6/5
Jeremia Clarke Suite in d-major für Trompete u. Streicher
Johann Sebastian Bach Konzert für Violine, Streicher u. Basso continuo
Brandenburgisches Konzert
Karl Stamitz Klarinetten-Konzert Nr. 3
Domenico Cimarosa Konzert für zwei Flöten u. Kammerorchester
 
Als Solisten wirken mit:
Britta Bauer und Michael Adami, Querflöte
Hans Helmut Runte, Trompete
Hans-Lothar Friederich, Violine
Norbert Nikelowski, Klarinette
 
Leitung: Susanne Harig

Orchester-Info (txt)



Lesung mit Stephan Sarek und Liedern von Stephan Maria Glöckner - Freitag 27. 5. 2005

Sarek und Glöckner

Mit Sarek und Glöckner hatte das zahlreich erschienene Publikum bei sommerhaft-warmen Wetter einen gelungenen Abend im Innenhof des Zehnthofs.
Sarek-Fans wissen spätestens seit "Können Pinguine fliegen?", dass seine Geschichten ein wenig ins Surreale abdriften, in Bereiche, bei denen die harten Konturen der Realität zu verschwimmen drohen und dass der Berliner Autor originell und spannend, wunderbar ironisch-witzig und mit leichter Hand schreibt. Als besondere Überraschung hatte sich für diesen Abend Stephan Maria Glöckner angesagt - auf seiner letzten CD "Ringo Tingo" findet sich immerhin auch die Sarek-Geschichte "Der Bär, der Schmetterling und die Liebe".

Eine Veranstaltung von lesezeit bücher & wein Sinzig

Presse (Auswahl):
Sinzig im Blickpunkt 23/2005


Konzert mit Lesung - Freitag 20. 5. 2005
Frühlingstage bei Adolf Henselt

nach der gleichnamigen Erzählung von Dagobert von Gerhart zur Rezitation mit Musik bearbeitet von Lucian Schiwietz
mit Burkhart Bittrich und Anna-Maria Maak

Zu einer musikalisch-literarischen Zeitreise in die Mitte der 1850er Jahre lud der studio.verlag in den Zehnthof ein. Unter dem Titel "Frühlingstage bei Adolph Henselt" erwartete die zahlreich erschienen Zuhörer ein außergewöhnlicher Abend mit Lesung und Konzert. Es las Burkhard Bittrich, Bad Neuenahr-Ahrweiler, es spielte die Leipziger Pianistin Anna-Maria Maak.
Eine Geschichte aus historischer Realität und literarischer Fiktion, verwoben mit einer kurzweiligen Liebesgeschichte, läßt die Atmosphäre des prunkvollen Künstlersalons im Schloß des Kom-ponisten und Pianisten Adolph Henselt in Niederschlesien wiedererstehen. Henselt, von seinen Zeitgenossen als „gewaltiger Klavierheros" und „Fürst der Töne"gefeiert, wirkte seit 1838 in St. Petersburg als Hofpianist der russischen Zarin. Hochgeschätzt wurde Henselt u.a. auch von Robert Schumann und Franz Liszt. Nicht weniger berühmt war er als Komponist. Heute noch bekannt sind seine Études op.2 und op.5, sein Klaviertrio op.24 sowie sein grandioses Klavierkonzert op.16.
Diesem Ausflug in die versunkene Welt bürgerlich-aristokratischer Kultur und Gesellschaft des 19. Jahrhunderts liegt eine Erzählung Gerhard von Amyntors zugrunde. In ihr werden Sie illustren Gästen begegnen: Mitgliedern des russischen Adels, dem Dichter Hans Christian -Andersen, einer hübschen, jungen Pianistin aus England nebst ihrer weniger hübschen Mutter - und natürlich dem Hausherrn Henselt, seiner Gattin und seinem Sohn. Es wird viel Musik erklingen, vor allem von Henselt selbst, aber auch von Ludwig van -Beethoven und Johann Sebastian Bach.
studio.verlag
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Sinzigs Beitritt zum Rheinischen Städtebund am 1. April 1255 - Vortrag am 13. 4. 2005

Die Herkunft der Sinziger Selbstverwaltung - Sinzigs Beitritt zum Rheinischen Städtebund vor 750 Jahren - Mit einem Vortrag erinnerte Dieter Schewe an die Vorläufer der Sinziger Stadtverfassung, die ersten "Schöffen" und "Bürgermeister". Eine Reihe von historisch interessierten Bürgern hatte den Weg in den Sinziger Zehnthof - dem Nachfolgebau der staufischen Pfalz - gefunden, allen voran die erste Beigeordnete der Stadt, Frau Hager, die in Vertretung des erkrankten Bürgermeisters den Abend eröffnete. In ihrer kurzen Einführung verwies sie darauf, daß die heutige kommunale Verwaltung Sinzigs in der Zeit um 1250 ihre Wurzeln habe und, bei allen Unterschieden, die Aufgaben und Probleme durchaus vergleichbar seien. Anwesend waren auch Ortsvorsteher Quarz sowie weitere Mitglieder des Sinziger Stadtrates.

Dieter Schewe schilderte in seinem Vortrag die einzelnen Schritte, die unter dem staufischen König Friedrich II. zwischen 1220 und 1254 zu einer Beteiligung von Sinziger Bauern und Bürgern an der Stadtregierung führten. So traten die Sinziger am 1. April 1255 (also genau vor 750 Jahren) dem Rheinischen Städtebund, einem Friedensbund, bei, übrigens nach Köln und Boppard, aber vor Andernach und Bonn; Koblenz, Remagen und Ahrweiler waren darin nicht vertreten. Nachzulesen ist der Text des feierlichen Gelöbnisses aller Sinziger übrigens in dem Buch des Vortragenden "Geschichte Sinzigs und seiner Königspfalzen", in dem auch die Vorhaben des Städtebundes näher beschrieben werden. Sinzig, um die Zeit schon mit einer Stadtmauer umgeben, stand damals am Vorabend seiner allgemeinen Anerkennung als Stadt: Darüber wird Dieter Schewe in einem weiteren Vortrag im Herbst diesen Jahres an gleicher Stelle berichten. Frau Hager dankte im Namen der Stadt Sinzig dem Hausherrn für seinen Vortrag mit einer Spende für den wieder hergerichteten Rosengarten des Zehnthofs.

Presse (Auswahl):
General-Anzeiger vom 23. 04. 2005 [News->GA-Archiv]
Rheinzeitung vom 25. 04. 2005 [Suchen "Schewe"]
Sinziger Zeitung 17/2005;
Sinzig im Blickpunkt 17/2005


Kaiser Lothar, Sinzig und die Nachwirkungen: 16. Januar 855

Vortrag von Ministerialdirektor a.D. Dieter Schewe am Sonntag, 16. Januar 2005

Am 16. Januar jährt sich ein besonderes Ereignis: Vor 1150 Jahren schenkte der karolingische Kaiser Lothar die "Kapelle in Sinzig" mit der dortigen Pfalz dem Marienstift Karls des Großen in Aachen; es war eine Wiedergutmachung: Lothar war 842 aus Sinzig und Aachen geflohen und hatte dabei Schätze des Stifts verteilt.
Diese Schenkung hat für die mittelalterliche Geschichte Sinzigs eine einmalige Bedeutung: Sinzig wurde dadurch zu einem Eckpunkt für die Reisen deutscher Könige von und nach Aachen. Für 55 Könige - insbesondere die Staufer - ist dies aus der Folgezeit belegt.



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Geschichte, Kultur und Technik: Der Zehnthof in Sinzig
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